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Freitag, 27. September 2019

INFRANEU Frühstück mit Herrn Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist für den Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ein zentrales Anliegen. Seine Forderungen: eine Energie- und Verkehrswende mit vorrangig dezentralen Lösungen, ein Ende der Flächen- und Rohstoffverschwendung sowie der Ausstieg aus der quantitativen Wachstumsspirale. Dazu ist der klimapolitische Beitrag der Städte von entscheidender Bedeutung. Drei Viertel der Menschen in Deutschland leben in der Stadt, 80 Prozent der CO2-Emissionen werden hier erzeugt.

Die entscheidenden Diskussionen widmen sich daher der Frage, wie urbane Lebensqualität, sozialer Friede und Integration sichergestellt werden können und zugleich eine ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung in einer wachsenden Stadt gelingen kann. Allein mehr Effizienz und innovative technische Lösungen reichen nach Ansicht des BUND nicht aus, um die Klimakatastrophe aufzuhalten. Vor allem der Mensch mit seinem Konsum- und Produktionsverhalten müsse sich ändern; zentrale Schwerpunkte: keine Plastikprodukte und Rückbesinnung auf regionale Produkte!

Über diese und weitere Forderungen, wie zum Beispiel die „Suffizienzpolitik“ des Umwelt- und Naturschutzbundes, wollen wir uns informieren und mit Prof. Dr. Hubert Weiger diskutieren:

 

Natur- und Umweltschutz in wachsenden Städten vor dem Hintergrund der Klimakrise

am Freitag, 27. September 2019, 08:30-10:30 Uhr,
im Restaurant Capital Grill des Berlin Capital Club,
Mohrenstraße 30, 10117 Berlin.

 

Einladung